Europäische Statthalter und Mitglieder des Großmagisteriums gemeinsam in Pompeji unter dem Schutz Unserer Lieben Frau vom Rosenkranz
In Pompeji, dem berühmten italienischen Marienwallfahrtsort, fanden ein Jahr nach der Heiligsprechung des Ritters Bartolo Longo nacheinander vom 19. bis 21. Oktober das Treffen der europäischen Statthalter sowie die Herbsttagung des Großmagisteriums am selben Ort statt, was den direkten Austausch zwischen diesen hochrangigen Vertretern des Ordens gefördert hat. In der Tat nahmen die Mitglieder des Großmagisteriums zum ersten Mal an der Versammlung der europäischen Statthalter teil, die ihrerseits seit sieben Jahren nicht mehr alle gemeinsam getagt hatten. Die von Generalgouverneur Botschafter Leonardo Visconti di Modrone angeregte geschwisterliche Initiative war ein voller Erfolg – ein Jahr vor der nächsten „Consulta“, der internationalen Generalversammlung des Ordens, die vom 9. bis 13. November 2027 in Rom stattfinden soll.
Die Teilnehmer dieser beiden bedeutenden Treffen wurden von Msgr. Tommaso Caputo empfangen, dem Prälaten und Erzbischof von Pompeji sowie Assessor des Ordens. Aus dem Heiligen Land reisten Erzbischof Iyad Twal, Patriarchalvikar in Jordanien, und der neue Administrator des Patriarchats Johny Zeidan in Begleitung seines Vorgängers Sami El-Yousef zu den Beratungen an.
Die Treffen begannen am Montag, den 19. Oktober mit einer Messe im Heiligtum Unserer Lieben Frau vom Rosenkranz, die vom Großmeister Kardinal Fernando Filoni geleitet wurde. „Nach dem Vorbild von Johannes am Fuße des Kreuzes“, so rief er in seiner Predigt in Erinnerung, „schenkt Bartolo Longo Maria ein ‚Zuhause‘: und zwar die Wallfahrtsstätte Pompeji, die in einer trostlosen, armen und verrufenen Gegend lag. Das ist der Weg, den er Tag für Tag gegangen ist, bis er trotz der Missverständnisse und ungerechten Verleumdungen Ritter vom Heiligen Grab zu Jerusalem wurde.“


